Wer sind wir?
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Die Anfänge des Ensembles
Carmina Antiqua“ reichen zurück bis in die gemeinsamen musikalischen
Erlebnisse im Schulorchester. Später wurde auf modernen Instrumenten Musik aus einschlägigen Notensammlungen des 16. Jahrhunderts gespielt. Ein erstes Konzert wurde 1976 gegeben. Zunehmendes Interesse an der Musik ließ den Wunsch nach historischem Instrumentarium größer werden, schließlich wurden als erstes Krummhörner und Pommern angeschafft, Renaissanceflöten und Dulziane folgten. Das Ensemble erweiterte sich, 1978 spielten Susanne Landsiedel, Claus-Michael Bünger, Walter Jerzembek, Martin Fleckenstein und Wolfgang Köhler zusammen. Rege Proben- und Konzerttätigkeit schafften eine Geläufigkeit mit der Materie. In Eigenregie wurde die erste Schallplatteneinspielung vorgenommen. |
| 1982 kam die Blockflötenpädagogin
Heike Sadlers (heute Fleckenstein) ins Ensemble. Themenorientierte Programme
wurden erarbeitet (1983 Programm mit Musik der Reformation zum Lutherjahr,
„Am Hof und in der Schänke“, „Martinslieder der Renaissance“). 1985 Konzertreise nach St. Etienne und 1986 nach Kosice. Erste Auftritte als Musikgruppe im Rahmen von Bankettveranstaltungen. Bald nach der letzten Plattenaufnahme 1987 in der Kirche zu Schöller übernimmt der Fagottist Werner Brandt die „Bassposition“ von Martin Fleckenstein. 1992: Die vielfältigen neuen Aufgaben als Mutter von nunmehr drei Jungen lassen die Mitarbeit für Heike Fleckenstein im Ensemble für eine Weile schwierig werden: Heike Kalawinski kommt ins Ensemble. |
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Zunehmende Tätigkeit von Walter Jerzembek und Wolfgang Köhler im Bereich von historischen Bankettunterhaltungen erfordern eine offenere Ensemblestruktur, die Tätigkeit innerhalb Deutschlands (bisweilen auch darüber hinaus) verlangen häufig eine spontane Mobilität und rasche, zentral geführte und kundenorientierte Entscheidung. Wolfgang Köhler gründet das Ensemble „Mascherata“, mit dem über den im wesentlichen konzertanten Bereich hinaus der attraktive Sektor „historischer Event“ abgedeckt werden kann. „Mascherata“ bietet in der Hauptsache historische Bankettunterhaltungen, die sich auf die Bereiche vom Mittelalter bis zum Barock beziehen. | |
| Diese Öffnung macht eine freie Zusammenstellung
der Künstler des Ensembles möglich, so dass den individuellen
Erfordernissen nach auch Gaukler, Zauberer, Feuerkünstler usw. für
ein "Spektakel" engagiert werden können. 1994: Eine neue Klangfarbe kam mit Johanna Seitz ins Ensemble „Carmina Antiqua“, sie studierte zur Zeit Harfe und Blockflöte in Wuppertal. Die bis dahin reine Bläserbesetzung (nur Walter Jerzembek strich hin und wieder einmal als mittelalterlicher Spielmann die Fiedel) erfuhr durch geschicktes Accompagnement eine neue und zugleich interessante Dimension. Ende 1998 verstarb unser Freund Claus Michael Bünger. Er war stets eine treibende Kraft für das Ensemble. |
Verschiedentliches Zusammenwirken mit Chören
macht Öffnungen notwendig, persönliche Terminplanungen verlangen
Flexibilität in der Besetzung von Einzelstimmen, so dass zunehmend
auch Gäste bei bestimmten Gelegenheiten mitgewirkt haben. Inzwischen bietet das Ensemble mit seinen vielfältigen
Möglichkeiten und musikalischen Erfahrungen, mit freien und themenorientierten
Konzerten, einen interessanten und kurzweiligen Querschnitt durch die
Klangwelt des späten Mittelalters und der Renaissance. Moderierte
und halbszenische Aufführungen sind eine besondere Spezialität
des Ensembles. |
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